Gerald Trapp, anlässlich Emotikonen, Galerie Trapp, 2017

 

Stefan Maria Heizinger gilt als einer der aufregendsten Künstler seiner Generation. Seine Werke überzeugen durch Ihre Präsenz und Substanz. Sie haben Fleisch, wie Sammler gerne sagen. Vorlagen, digitale Dateien, findet er im Internet. Seine malerischen Auseinandersetzungen entsprechen mit historischen und populären Zitaten, dem Vermengen von Techniken sowie von formalen Ansätzen noch ganz dem Paradigma der Postmoderne. Das Faszinierende ist natürlich etwas anderes und belegt die Sonderstellung und Genialität des Künstlers. Etwas Radikales wohnt den Bildern inne. Stefan Maria Heizinger malt das Entstehen im Wendepunkt zu etwas Neuem. Neben dem Raum für Relatives schafft er dabei auch Raum für Absolutes. Etwas der Postmoderne Fremdes.